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Diabetes-Zentrum und Artland erkundet

 

Diabetes Selbsthilfe Nordhessen zu Gast im Quakenbrücker Diabetes-Zentrum

Der Besuch des Diabetes-Zentrums im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück war der Anlass für die Diabetes Selbsthilfe Gruppe Nordhessen mit Sitz in Guxhagen bei Kassel, gleich ein ganzes Wochenende im Artland zu verbringen. Hier wurde die Gruppe von Chefarzt Dr. Florian Thienel und Diabetes-Beraterin Marita Wernsing herzlich empfangen. Neben zwei Fachvorträgen standen das Kennenlernen des Zentrums und der intensive Austausch über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Typ-1-Diabetes im Fokus.

„Unsere Selbsthilfegruppe besteht seit fast 20 Jahren und hat rund 200 Mitglieder. Neben Vorträgen und Gruppenangeboten für Typ 1- und Typ 2-Diabetiker organisieren wir auch einmal im Jahr einen Wochenendausflug zu einem der deutschen Diabetes-Zentren“, erklärt Klaus Seitz, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins. „Es ist immer sinnvoll, sich vor Ort umzuschauen und einen persönlichen Eindruck vom jeweiligen Zentrum und seinen Schwerpunkten zu erhalten.“ Der Besuch des Zentrums sei eingerahmt von einem touristischen Programm in der jeweiligen Region. Wichtig sei, dass die Gruppe auch Angehörige integriere. Dies gehöre zum Konzept des Vereins, denn gerade die Angehörigen müssten ja auch wissen, wie mit der Krankheit umzugehen sei.

Chefarzt Dr. Florian Thienel stellte zunächst das Diabetes-Zentrum und sein Team vor. „1977 gegründet, belegt das Zentrum heute ca. 60 der insgesamt im CKQ befindlichen 444 Betten. Dabei hat es sich immer bewährt, dass das Zentrum in ein Akutkrankenhaus integriert ist“, so Thienel. Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachbereichen wie u. a. der Gefäßchirurgie, Kardiologie oder Psychosomatik sei für die Patienten wichtig, um Begleiterkrankungen des Diabetes schnell und kompetent zu behandeln. Thienel informierte dann über aktuelle Studien und Entwicklungen in der Diabetes-Behandlung.
Bei der anschließenden Diskussion zeigten sich die Gäste als äußerst fachkundige und interessierte Gesprächspartner, die intensiv die Möglichkeit zum Austausch mit dem Facharzt nutzten.

Es folgte ein Vortrag von Marita Wernsing, die den Zuhörern neue Insulinpumpen und Zuckersensoren sowie Kombinationen und Anwendungen erläuterte. Sie kritisierte dabei, dass die Hersteller von Messgeräten und Zubehör bisher kein Konzept zur Vermeidung von Einwegverpackungen entwickelt hätten.

Dass es der Gruppe nicht nur um das Thema Diabetes ging, zeigte die weitere Planung für das Wochenende im Artland, bei dem u. a. eine Draisinenfahrt und ein Bummel durch die Quakenbrücker Altstadt unternommen wurden.

 

 

 

Bildunterschrift:
Viel Interesse am Diabetes-Zentrum Quakenbrück: Mitglieder der Selbsthilfegruppe mit Dr. Florian Thienel (links) und Diabetes-Beraterin Marita Wernsing (rechts).

 

 

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