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Diabetes-Zentrum erhält Auszeichnung für „Diabetische Polyneuropathie“

Focus-Liste: Im CKQ wird Polyneuropathie optimal behandelt

Unter der Polyneuropathie versteht man eine Schädigung verschiedener Nervenleitbahnen durch unterschiedliche Ursachen. Stark schwankende und hohe Blutzuckerwerte im Rahmen eines Diabetes mellitus können bei bis zu 50 % der betroffenen Menschen eine Nervenschädigung verursachen. Das Diabetes-Zentrum des Christlichen Krankenhaus ist auf die Behandlung dieser Erkrankung spezialisiert und eine wichtige Anlaufstelle für Diabetes-Patienten mit Neuropathie. Jetzt konnte Dr. Florian Thienel, Chefarzt des Diabetes-Zentrums, gemeinsam mit seinem interdisziplinären Team die Focus-Auszeichnung „Top Mediziner 2021 für Diabetische Polyneuropathie“ entgegennehmen.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung, die belegt, dass wir vielen Patienten mit unserer Expertise helfen können“, so Dr. Florian Thienel. „Die diabetische Polyneuropathie ist eine wichtige Ursache für das diabetische Fußsyndrom und für neuropathische Schmerzen.“ Einerseits beinträchtige eine Neuropathie oft Schmerz- und Temperaturwahrnehmung. Dies sei eine Ursache dafür, dass offene Wunden an den Füßen zu spät bemerkt oder Wärmflaschen zu Verbrennungen führen würden. „So kann die Neuropathie Ursache chronischer Wunden oder sogar von Amputationen sein.“ Andererseits litten andere Neuropathie-Patienten durch die Fehlfunktion der Nerven unter quälenden Schmerzen.

Eine optimale Erkennung, Behandlung und Vorbeugung der Nervenschädigung erfordert die Beteiligung mehrerer medizinischer Fachrichtungen. Daher hat die Diabetologie im CKQ ein interdisziplinäres Netzwerk aufgebaut, das neben der Diabetologie die für die Versorgung von Polyneuropathie-Patienten relevanten Fachbereiche zusammenfasst. Die Fachärzte für Neurologie unter Leitung von Chefarzt Dr. Michael Hotz helfen bei Erkennung und Einordnung der Polyneuropathie. Stehen Schmerzen im Vordergrund kommt die Schmerz-therapie des CKQ unter Leitung von Chefarzt Dr. Bernhard Birmes ins Spiel. Die Folgen der Nervenschädigungen führen zu erheblichen Belastungen im Alltag, bei deren Bewältigung ein Fachpsychologe wertvolle Hilfestellungen geben kann. Hier bietet das Diabetes-Zentrum mit dem Diplom-Psychologen Klaus-Martin Rölver einen äußerst erfahrenen Ansprechpartner.

„Am besten ist es natürlich, wenn es erst gar nicht zu einer schweren Neuropathie mit ihren gravierenden Folgen kommt“, betont Dr. Thienel. Daher habe die Vorbeugung einen äußerst hohen Stellenwert. So engagiere sich das Diabeteszentrum intensiv für eine optimierte Blut-zuckereinstellung und eine frühzeitige Erkennung einer Neuropathie bei seinen Patienten.

Zum Zertifikat gratulierte auch CKQ-Geschäftsführer Matthias Bitter sehr herzlich: „Ich bin stolz auf unser hochspezialisiertes Diabetes-Zentrum und das interdisziplinäre Netzwerk mit den beteiligten Fachärzten. Das Zertifikat beruht auf umfassenden Umfragen und Empfehlungen sowohl von Fachärzten als auch von Patienten. Es honoriert die permanente fachlich hohe Qualität unserer Patientenversorgung.“

 

Bildunterschrift:
Interdisziplinäre Behandlung der Polyneuropathie ausgezeichnet (v.l.): Dr. Bernhard Birmes, Matthias Bitter, Dr. Florian Thienel, Dr. Michael Hotz und Klaus-Martin Rölver

 

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