am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück GmbH
Klinisches Diabeteszentrum der Deutschen- Diabetes- Gesellschaft
Fußambulanz
Behandlungszusammenhang
Die Diabetes-Fußambulanz hat aufgrund wachsender Fußprobleme bei
Diabetikern in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung zugenommen. Das diabetische Fußsyndrom
umfasst alle krankhaften Veränderungen am Fuß des Diabetikers; jeder 4. Diabetiker
ist davon bedroht, bei jährlich 5% entwickeln sich Fußgeschwüre. Daraus resultiert
ein mehr als 20-faches Risiko für eine Amputation.
Ausgang für Fußwunden sind häufig Druckstellen bzw. Blasen an den Füßen, die
zunächst nicht bemerkt werden. So wird - ohne eigenes Verschulden - ein Fortschreiten
der Fußschäden erleichtert und eine qualifizierte Behandlung erst (viel zu) spät
begonnen.
Die Ursache für diese Verzögerung liegt in einer Nervenfunktionsstörung (diabetische
Neuropathie) mit insbesondere fehlendem Schmerzgefühl an den Füßen. Der Krankheitsverlauf,
bzw. die Wundheilung, wird beeinflusst vom Ausmaß der noch vorhandenen Bein– bzw.
Fußdurchblutung. Beide Störungen, die diabetische Neuropathie und Durchblutungsstörungen
der Beine kommen bei Diabetikern gehäuft vor. Nach Abheilung der Fußwunden muss
durch Anwendung von entsprechendem Schuhwerk Sorge getragen werden, dass es zu
keinem Rückfall kommt. Daraus ergibt sich der vielschichtige Therapieansatz für
das diabetische Fußsyndrom: Beraten – Behandeln – Vorbeugen.
Fußbehandlung im Diabetes-Zentrum
Quakenbrück
Zur Diagnostik der verschiedenen Fußveränderungen stehen den Patienten
alle modernen technischen Verfahren zur Verfügung:
Diabetes-Fußambulanz (Montags und Donnerstags)
T 05431-152212
Diabetes-Zentrum Sekretariat Prof. Matthaei
T 05431-152831
Diabetes-Zentrum Stationen
T 05431-152100
Zuständige Schulungs/Fußschwester
T 05431-152202